Vita


1976 erblickte ich in einem kleinem Städtchen namens Rötz, in dem kurz darauf auch legendäre Festivals stattfanden, das Licht der Welt. Eine von Krankeit geplagte aber doch glückliche und freie Kindheit zeigten mir schon früh auf, dass ich in diesem Leben einiges zu erledigen habe. Geboren in eine sehr musikalische Familie hatte ich, angefangen am Schlagzeug meines Vaters bis hin zur Instrumentenrumpelkammer meines Onkels immer viel Abwechslung um die Ohren und wie magesch zog es mich an vielen Orten zur Musik hin. Mit Flöte, Tasten und Xylophon spielte ich mich schon eine Weile und von Oma gesponsort durfte ich dann Gitarre lernen.

Für ein Kind, das schon immer viel Pop- und Rockmusik in allen Ecken aufsog, war natürlich das übliche Lernen nicht ganz befriedigend, aber doch recht elementar. So bekam ich nach nicht allzu langem Betteln auch als 12-jähriger meine erste E-Gitarre und mit Verstärker am offenem Fenster und Poti auf "voll ume" beschallte ich die Strassen von Rötz und gründete mit ein paar älteren Jungs meine erste Band "Guanahani". Man muss dazu sagen, dass es im Ort bereits die Latinrock-Band "Tush" und Bluesband "Doddal danem" gab, welche grosser Ansporn für meine Bemühungen waren. Guanahani scheiterte nach 2 Jahren, aber zeitgleich wurde ich, zwar recht konträr aber dennoch, zum Barden bei Ritterlichen Mahlen auf der heimischen Schwarzenburg. Dies war zwar immer sehr deftig, doch auch die beste Schule in Sachen Bühnenpräsenz, solo singend als holder Jüngling mit Gitarre vor meist mehr als 100 Gästen. Nach etlichen Jahren war es mir dann doch endlich zu derb und ich liess es mehr oder weniger bleiben. Da war ja auch noch das Gymnasium, dass mich nicht wirklich erfreute, denn ich hatte ja eh nur Musik und leben im Sinn. So brach ich bald mutig ab und hatte das Glück von einer Berufsfachschule für Musik zu erfahren, an der ich im Anschluss auch gleich genommen wurde. Von dieser Zeit an, war ich endlich gut aufgehoben und ich lernte, übte und sog so ziemlich alles auf was mir wichtig erschien. Endlich hatte ich die Möglichkeit das zu tun was ich wirklich wollte und wurde auch noch dazu unterstützt. In dieser Zeit begann ich auch mich für Indien zu interessieren und ich lernte Freunde kennen, die mich mit der Musik und einigen Sitten, wie Basmatireis und MasalaChai kochen, in Berührung brachten.

Als ich dann endlich 18 war, begann ich zu unterrichten und gleich in verschiedenen Bands zu spielen. Im Anschluss an die BFSM besuchte das KONS in Nürnberg und bekam dort noch viel Input in Sachen Jazz und beschloss dann aber endlich nach langem hin und her doch endlich was für meine Freiheit zu tun und zu reisen. Bereits In der Studienzeit begann ich das Leben zu hinterfragen, hielt mich häufig in der Natur auf und beschäftigte mich mit esoterischer Literatur. Mein erstes Rainbow-Gathering 1994 flashte mich total und ich war überwältigt von den Eindrücken, so vielen naturbelassenen Menschen aller Rassen und den vielfältigen Facetten von Spiritualität.

2 Jahre später lernte ich Babak kennen und ich wusste mit "dem" werde ich noch mehr zu tun haben und so kam es wir gründeten "Pulsare", die Band in der ich mich bis jetzt am meisten mit meiner Individualität austoben konnte. In den letzten 3 Jahren verspürte ich das Bedürfniss mehr zu spielen und wieder mehr Kontakt mit anderen Musikern zu bekommen. Da ich ja neben meinem eigentlich kaum beschreibbaren Musikerleben ja auch Familie habe und mit mir selbst gut zu tun habe, war mir frische Landluft immer lieber als Stadt verrauchtes Kneipenleben. Obwohl ich wegen des Inputs wegen auch gerne öfter mal tauschen würde. So bin ich doch eigentlich glücklich in der Pampa auf einem fantastischen Platz und arbeite an meinen Potenzialen um meine Visionen pö a pö wahr werden zu lassen.